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Klimawald 2100 - Modul 3

Abgestorbene Fichten im Naturwaldreservat „Auf dem Knopf“ bei Altenkirchen

Forschungsbericht „Natürliche Entwicklung klimainduzierter Störungsflächen“

Stürme und klimawandelbedingte, extreme Dürren haben insbesondere die Wirtschaftsbaumart Fichte geschwächt und gleichzeitig die Vermehrung des großen Fichtenborkenkäfers begünstigt. Das zum Teil großflächige Absterben der Fichte stellte die Forstwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Was ist der bestmögliche Umgang mit großen Störungsflächen, um eine zügige Wiederbewaldung zu ermöglichen und die Transformation fichtengeprägter Wälder zu struktur- und artenreichen Mischbeständen erfolgreich zu gestalten? Untersucht wurde, welche Effekte das Belassen bzw. das Entnehmen von Totholz auf die natürliche Wiederbewaldung sowie die Entwicklung der Artenvielfalt auf Störungsflächen hat. Dabei wurde ein breites Portfolio an Methoden eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass ein räumliches Nebeneinander verschiedener Behandlungsvarianten zu einer höheren Vielfalt auf der Landschaftsebene führt. 

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